Salvatore Sciarrino: "Vanitas" (1981). Kulturgeschichtliche Hintergründe, Kontexte, Traditionen

23.-24.11.2015, Studientag, DHI Rom

Im Schaffen des italienischen Komponisten Salvatore Sciarrino repräsentiert "Vanitas. Natura morta in un atto" (1981) in verschiedener Hinsicht ein Schlüsselwerk. Das Stück mit seiner minimalistischen Faktur ist überaus signifikant für Sciarrinos Konzepte innerer Dramatik. Außerdem verkörpert "Vanitas" auf besondere Weise das fundamentale Plädoyer des Komponisten für ein Zusammenwirken der Disziplinen, indem das Stück zahlreiche motivgeschichtliche, Epochen übergreifende und intermediale Anknüpfungspunkte in sich trägt. Der am 23. und 24. November 2015 stattfindende Studientag fokussiert diese unterschiedlichen Forschungskontexte. 

Im Anschluss an die Vorträge wird "Vanitas. Natura morta in un atto" am 24. November 2015 um 19:30 Uhr bei einem Konzert im Österreichischen Historischen Institut Rom live zu hören sein. Die Interpretinnen, die das Stück zusammen schon mehrfach erfolgreich aufgeführt haben, sind: Anna Maria Pammer (Stimme), Verena Sennekamp (Violoncello) und Katharina Olivia Brand (Klavier).

Eintritt frei (im Rahmen der Saalkapazität).

Programm
Poster

Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung.