Das Rittertum und seine Repräsentationsformen

19.04.2016, Studientag, DHI Paris

Im Mittelpunkt der Tagung mit ihrem internationalen wie interdisziplinären Ansatz sollen die ritterlichen Beschäftigungen stehen – ob im Militärischen (Turniere, Tjoste etc.), im Politischen (Eheschließungen, Verträge etc.) oder in anderen Bereichen, die es als wesentliche Momente für die Strukturierung der mittelalterlichen Gesellschaft und insbesondere der adligen Sphären eingehender zu untersuchen gilt. 

Ziel dieses Workshops ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (Promovierende, Post-Docs) wie auch Spezialistinnen und Spezialisten dieses Forschungsfeldes zusammenzubringen, um eine gemeinsame Arbeitsbasis bereitzustellen und dabei die Gelegenheit zu bieten, neue fachliche Ansätze vorzustellen.

Die Referentinnen und Referenten sind frei in der Wahl ihres Themenfeldes; einige Anregungen hierzu in der folgenden Liste: 

  • Geschichte der Politik und Diplomatie in den Fürstentümern und Königreichen des Mittelalters
  • Kultur- und Sozialgeschichte des Mittelalters 
  • Geschichte der Kleidungs- und Schmuckstücke 
  • Frauen- und Geschlechtergeschichte 
  • Literaturgeschichte: religiöse oder profane Literatur in Prosa oder Versen 

Auf die Beiträge der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler folgen Vorträge von Torsten Hiltmann (Münster), Jacques Paviot (Paris-Est Créteil) und Jayne Wackett (Canterbury).

Die Arbeitssprachen sind Französisch (vorzugsweise), Deutsch und Englisch. Die aktive Beherrschung einer dieser Sprachen und die passive Beherrschung der beiden anderen ist erforderlich. 

Der Workshop findet im Rahmen der Arbeit der Forschungsgruppe »Spiele und Wettkämpfe in der mittelalterlichen Soziabilität« am Deutschen Historischen Institut Paris statt.

Call for Papers (PDF)