Das 'filmische Bild' ist, so die These des Vortrags, ein mentales Bild, das sich aus der mechanischen Bewegung tausender Einzelbilder, Standbilder, aufbaut. Bewegung im Film ist ebeno schwer wie der Stillstand der einzelnen Bilder festzuhalten. Das filmische Bewegungsbild erscheint als ein Wahrnehmungsartefakt. An verschiedenen Formen ästhetischer Reflexion (Morgan Fisher, James Benning ) wird Frage nach dem fragilen Status des filmischen Bildes erörtert.
Vortrag in deutscher Sprache.
18.30 Uhr
Hôtel Lully - Saal Julius Meier-Graefe



